Detail

Verzicht auf sämtliche Pestizide im Zuger Wald – neue Methoden zugunsten des Ökosystems

Mit dem Entschluss, keine chemischen Holzschutzmittel mehr einzusetzen, wird der Zuger Wald endgültig frei von Pestiziden. Darauf haben sich der Verband der Waldbesitzer («WaldZug») und das Amt für Wald und Wild geeinigt. Um gefälltes Holz dennoch vor holzschädigenden Borkenkäfern zu schützen, werden Logistik und Lagerung optimiert sowie neue mechanische Schutzmethoden geprüft.

Keine Pestizide zum Schutz des Ökosystems; Foto Maddie Franz Pexels

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Schweizer Wald ist gemäss Bundegesetzgebung nur in Ausnahmefällen erlaubt. Wie in anderen Kantonen haben auch die Zuger Waldbesitzer in der Vergangenheit unter strengen Vorgaben punktuell von der Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht und offiziell zugelassene Schutzmittel in minimalen Mengen appliziert. Dies ausschliesslich, um im Wald gelagertes Nadel-Rundholz vor dem holzschädigenden Nutzholzborkenkäfer zu schützen und somit einem beträchtlichen Wertverlust des Holzes vorzubeugen.

Erfahren Sie mehr in der Medienmitteilung von WaldZug