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Zeitschriften | Verband & PolitikLesezeit 2 min.

Die Augustausgabe WALD und HOLZ ist da!

Das freie Betretungsrecht im Wald ist seit 1912 fest im Zivilgesetzbuch und im Waldgesetz verankert. Im Gegensatz zum unveränderten Gesetzestext hat sich die Realität im Schweizer Wald während der über 100 Jahre, welche seither vergangen sind, jedoch stark gewandelt.

Der Wald ist heute nicht mehr nur Rohstoff- und Nahrungslieferant, sondern viel mehr: Er ist Spiel- und Sportplatz, Naherholungsgebiet, spirituelle Quelle, und, und, und … Wird das freie Betretungsrecht dem Ökosystem Wald unter diesen neuen Anforderungen noch gerecht? Wie wird es heute gelebt? Welche Auswirkungen hat es? Diesen und weiteren Fragen geht nicht nur die neue Ausgabe von WALD und HOLZ nach, sondern auch der 3. Nationale WaldKongress, zu dem WaldSchweiz am 19. August nach Bern einlädt.

Das Unglück geschah im Sommer 2020 in einem Wald im Kanton Freiburg. Eine Spaziergängerin wurde von einem umfallenden Baum getroffen. Seither ist sie querschnittgelähmt. Bei der Bestimmung der strafrechtlichen Verantwortung waren sich Bezirks- und Kantonsgericht nicht einig, weshalb sich nun das Bundesgericht mit dem Fall beschäftigen wird. Ein Rechtsfall, viele Fragen.

Bei der Forstarbeit kommen regelmässig grosse Maschinen wie Forwarder oder Vollernter zum Einsatz. Deren Handhabung ist sehr herausfordernd und will entsprechend gut gelernt sein. Das Üben auf realen Maschinen ist jedoch sehr teuer. Deshalb sollen in der Ausbildung von Forstmaschinenführerinnen und -führern neu auch Simulatoren für Forstmaschinen eingesetzt werden. Jessica Rüttimann hat als erste Forstwartin in der Schweiz die simulatorgestützte Ausbildung im Staatswald Zürich absolviert – und ist begeistert.

 

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